Direkt zum Inhalt springen

rwt Regionalwerk Toggenburg

Verzicht auf Atomstrom bei rwt

rwt verzichtet rückwirkend ab 2018 für alle seine Kunden in der Grundversorgung auf Strom aus Kernenergie.

Die Schweizer Stromproduktion besteht zum grössten Teil aus Wasserkraft, sowie zu kleinen Teilen aus Sonnen- und Windenergie. Diese insgesamt 64% gelten als sogenannt erneuerbar. Rund 33% stammen aus Kernenergie, weitere 3% stammen aus thermischen Kraftwerken (v.a. Abfall). Zeitweise gelangen grössere Mengen Kohle- und Atomstrom durch Import aus dem Ausland zu uns. Im Vergleich zum benachbarten Ausland weist die Schweiz einen erfreulich hohen Anteil erneuerbarer Energie auf. Frankreich hat einen Anteil erneuerbarer Energie von rund 15%. Deutschland weist einen Anteil von etwa 25% auf und in Italien sind es rund 33%. Besser steht nur Österreich da, mit gut 70% erneuerbarem Strom.

Physikalisch ist die Schweiz, besonders in den aktuellen Wintermonaten, nach wie vor auf die Energie aus Atomkraftwerken angewiesen. Mit der Annahme der Energiestrategie 2050 hat sich das Schweizer Volk im Mai 2017 dafür ausgesprochen, diese Abhängigkeit von der Kernenergie zu reduzieren und wenn möglich gänzlich abzubauen. Dazu ist es zwingend nötig, dass in den kommenden Jahren zahlreiche Windanlagen neu erstellt und weitere Photovoltaikanlagen gebaut werden.

Durch die Beschaffung von Zertifikaten für Strom aus Kehrichtverwertungsanlagen und aus Wasserkraft verbannt rwt per sofort die Kernenergie aus dem rwt Strommix. Bereits für das Jahr 2018 wurden rückwirkend zusätzliche Zertifikate beschafft.

Die Mehrkosten für den Ersatz der Kernenergie betragen aktuell rund 50 Rappen pro Haushalt und Monat.

rwt Kunden, die 100% erneuerbaren und zertifizierten Ökostrom wünschen, können weiterhin eines der rwt Naturstromprodukte wählen. Informationen dazu finden sich unter www.rwt.ch/naturstrom.html.

rwt Regionalwerk Toggenburg AG, Andreas Jossi


zurück