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Begabungsförderung Lütisburg-Ganterschwil- Rückblick Herbst 2013

5.Januar 2014

Motiviert steigen fünf Schülerinnen und Schüler nach den Herbstferien 2013 in den Unterricht der Begabungsförderung ein, der dieses Jahr turnusgemäss in der Primarschule Ganterschwil stattfindet. Und es geht auch gleich zur Sache: Das erste Thema lautet Physik/Handarbeit. Nach einem theoretischen Einstieg basteln sich die Schüler eine „Hui-Maschine“, dessen Funktionsweise immer wieder Verblüffung hervor-ruft.

In den nächsten beiden Lektionen ist Geografie/Kompass angesagt. Die Schüler suchen im Dorf Ganterschwil mit Hilfe von GPS-Geräten nach Hinweisen und versteckten Schätzen.
„Geocaching“ heisst das Spiel, welches  die Schülerinnen und Schüler auf spielerische Art mit dem Satellitensystem und dem Kartenlesen vertraut macht.

Im Lernkoffer „Schrift“ des RDZ Wattwil können die Schüler allerhand Interessantes zum Thema Schrift entdecken. Woher stammt unsere Schrift? Wann wurde sie erfunden? Wie hat man sich vor der Erfindung unserer Schrift verständigt? Die Schüler üben sich in Kalligrafie, Hieroglyphen, dem Lesen von alten Schriften und testen verschiedene Schreib- und Stempelsets. Das Morse-Alphabet darf natürlich auch nicht fehlen.

 

Coca-Cola, das beliebte und weltbekannte Getränk, füllt die nächsten beiden Doppellektionen. Die Schüler erfahren Wissenswertes über die Geschichte und Fabrikation des Kult-Getränks. Die Auswirkungen auf die Umwelt (Transport, Wasserverbrauch, Chemie) sind ebenso interessant wie die praktischen Versuche. So verfärbt sich ein wunderschön weisser Backenzahn, eingelegt in Coca-Cola, innert zwei Wochen in einen ekelerregenden, braunen Klumpen. Interessant ist auch der Versuch, einen rostigen Nagel mit Cola zu reinigen. Höhepunkt ist dann aber für die Schüler der Versuch mit der „Mentos-Bombe“: Mentos-Bonbons in einer Flasche Cola haben eine erstaunliche Wirkung und verursachen vulkanähnliche Fontänen.

Die beiden Doppellektionen vor den Weihnachtsferien stehen ganz im Zeichen des iPad. Die Schülerinnen und Schüler untersuchen diverse Apps des täglichen Bedarfs (Wetter, Zeitungen, Reisen, Geografie, Spiele) und erstellen nach eingehender Prüfung eine persönliche Favoritenliste. Danach wird der schier unüberschaubare Fundus nach nützlichen Apps für den Schulunterricht durchforstet. Auch hierbei werden die Schülerinnen und Schüler fündig und können sich schnell ein Urteil über Sinnvolles und Wertloses machen.

Interessante Themen werden uns auch in den kommenden Lektionen beschäftigen. Die Schülerinnen und Schüler sind nach wie vor hochmotiviert und freuen sich auf die geplanten Themen. Wir bleiben am Ball und werden uns zu gegebener Zeit an dieser Stelle zurück melden.



Januar 2014, Fredi Gmür