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Schneckentexte

30.September 2013

Nachdem wir uns ein Quartal lang über Schnecken unterhalten haben und dabei viel gelernt haben, schrieben die Kinder eine eigene Schneckengeschichte. Zwei davon möchten wir Ihnen gerne vorstellen:
Schneckengeschichte von Lea, 3. Klasse:
Jan und Peter hatten einmal furchtbare Langeweile. Missmutig liefen sie über eine Wiese. Plötzlich sah Jan eine kleine Schnirkelschnecke. Er nahm sie in die Hand und die Schnirkelschnecke hinterliess auf seiner Hand eine schleimige Spur. Jan fand dies sehr lustig. Er lachte und lachte und Peter dachte schon, er falle gleich in Ohnmacht. Jan dachte: Ich zeige die Schnecke meiner Mutter! Da fiel seine Mutter vor Schreck in Ohnmacht. 
Peter sagte: „Jetzt gehen wir zu meiner Mutter!“ „Okay“, antwortete Jan und sie liefen zu seiner Mutter. „Meine Mutter ist gerade am Putzen“, sagte Jan. Die Mutter sagte: „Raus aus diesem Haus mit der Schnecke!“. Geknickt gingen die beiden Jungs nach draussen. Dort liessen sie die Schnecke wieder frei.

Schneckengeschichte von Tamara, 4. Klasse:
Gerade war die Sonne untergegangen und es setzte ein schwacher Regen ein, als die grosse Weinbergschnecke ihren täglichen Weg zum Gemüsebeet unternahm. Plötzlich hörte sie ein Geräusch. Was konnte das nur sein? Schnell wollte sich die Schnecke verstecken, aber ein Frosch sah sie. Zum Glück schenkte er ihr keine Beachtung. Er hüpfte einfach weiter. Da hatte die Schnecke Glück! Als sie weiter ging, stiess sie auf ein Nest mit Babyschnecken. Die Schneckenkinder sind gerade erst geschlüpft. Alle redeten wie verrückt durcheinander! Plötzlich sagte eines der Babyschnecken: „Wer bist du denn? Weisst du, wo es guten Salat gibt?“ Natürlich weiss die Weinbergschnecke Bescheid und führte die Kleinen bis zum Salat. Eines der Kinder erkundigte sich nach ihrem Namen. Er antwortete: „Schnecksen“. Als sie beim Salat ankamen, waren schon einige andere Babyschnecken dort. Als sie genug gegessen haben, gingen diese. Schnecksen schaute noch ein bisschen zu, als eine Schneckendame ihn ansprach. Sie unterhielten sich so lange, bis er sie zu einem Rendez-vous einlud.
Ein paar Tage später trafen sie sich und gingen zum besten Salat, den Schnecksen kannte. Sie verliebten sich ineinander und lebten glücklich bis an ihr Lebensende.